Ich bin defintiv ein Freund des Spiels mit offenen Karten. Oft genug schon wurde ich in meinem (von Schicksalsschlägen geprägten) Leben belogen und hintergangen. Mir ist die Realität wohl mehr als nur zuwider. Ich bin seit 20 Jahren auf der Flucht vor jener. Je älter ich werde, desto intensiver wird mein Drang danach, mich in irgendwelche idealistischen oder auch illusorischen Utopien zu verrennen. Glücklicherweise bin ich mir dessen meist bewusst. Es sei denn, ich habe mal wieder zahllosen Fusel zu mir genommen, der es mir nicht möglicht macht, klare Gedanken zu fassen. Aber zugegeben flüchte ich auch oftmals mit nüchternem Kopf in jene Utopien. Vielleicht mag es mitunter an meiner tendenziell eher naiven Grundhaltung gegenüber dem Leben liegen oder auch daran, dass ich mit allen mir gegebenen Mitteln versuchen werde, mein Leben (auch das spätere Leben in einer monogamen (?!) Partnerschaft) anders zu gestalten, als meine Eltern es taten. Der Glaube an die ewige Liebe existiert in meiner surrealen Welt nicht mehr - wobei ich es in Frage stellen muss, ob er dies überhaupt jemals tat.
Aufgrund von diversen (und vollkommen unterschiedlichen) Erfahrungen in meinem bisherigen Leben, habe ich es gänzlich abgelegt Erwartungen zu stellen. Wie soll ich etwas von meinen Mitmenschen erwarten können, wenn ich selbst nicht in der Lage bin, die Erwartungen anderer (und nicht mal meine eigenen) zu erfüllen? Folglich brauchst du dir darüber also keine Gedanken zu machen.
Februar 2010
Aufgrund von diversen (und vollkommen unterschiedlichen) Erfahrungen in meinem bisherigen Leben, habe ich es gänzlich abgelegt Erwartungen zu stellen. Wie soll ich etwas von meinen Mitmenschen erwarten können, wenn ich selbst nicht in der Lage bin, die Erwartungen anderer (und nicht mal meine eigenen) zu erfüllen? Folglich brauchst du dir darüber also keine Gedanken zu machen.
Februar 2010
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